Sichere und nachhaltige sanitäre Einrichtungen für alle
Toilets For All ist eine Schweizer Stiftung, die mit Unternehmern und Partnern zusammenarbeitet, um Schulen einen sicheren Zugang zu Toiletten zu ermöglichen und so ein gesundes Bildungsumfeld im globalen Süden zu schaffen
Übersicht unserer 34 Projekte in 6 Ländern
Sie wollen Teil der Lösung für Wasserverschmutzung, Armut, Ungleichheit und Kreislaufwirtschaft sein?
Die wasserlose Toiletten-Industrie hat das Potenzial 4 Milliarden Kunden zu erreichen und einen 5-fachen Impakt zu erwirtschaften.
Erfahren Sie mehr darüber, wieso unsere Mission
eine große Chance für Sie ist:
FAKTEN UND ZAHLEN
DIE VORTEILE
DREI KLARE WERTSCHÖPFUNGSKETTEN
MENSCHEN
Mehr als 4 Milliarden Menschen auf der Erde haben keinen Zugang zu funktionierenden Toiletten oder sicheren Sanitäranlagen. Diese Menschen sind auf jedem Kontinent und in urbanen sowie ländlichen Gebieten zu finden. Am häufigsten sind afrikanische und asiatische sowie lateinamerikanische Gemeinden betroffen.
Indem wir diesen Gemeinschaften Zugang zu wasserlosen Toiletten bieten, können wir einen Beitrag zu SDG 6.2 leisten, indem sichere Sanitäranlagen bereitgestellt und neue Quellen für Energie und Dünger für Agrarprodukte erschlossen werden.
Das Angebot von Behälter-basierten netzunabhängigen Sanitäreinrichtungen kann dem Auftreten von Krankheiten (Cholera, Durchfall, Hepatitis A, Typhus, Polio, Ruhr), der Kindersterblichkeit und der Verunreinigung von Gewässern und Seen entgegenwirken sowie die Privatsphäre, die Sicherheit (Gewalt und Vergewaltigung), die Würde der lokalen Einwohner und die Teilnahme ihrer Kinder am Unterricht verbessern. Der Sammel- und Recycling-Prozess schafft zusätzlich Arbeitsplätze und eine neue Industrie, fördert die Gleichberechtigung und unterstützt die Wirtschaft.
UMWELT
Die Umweltverschmutzung durch menschliche Ausscheidungen ist in vielen Teilen der Welt ein großes Problem. Zusätzlich erfordert das Spülen einer Toilette 6 m3 bis 25 m3 Trinkwasser pro Person/Jahr und sämtliche an einer Kanalisation angeschlossenen sanitären Einrichtungen setzen die Verarbeitung in Wasser-basierten Aufbereitungsanlagen voraus.
Wasserlose, Behälter-basierte Lösungen eliminieren dagegen die Wassernutzung in den erwähnten Einrichtungen und Aufbereitungsanlagen sowie die Verschmutzung der Gewässer durch unzureichende Abwasser- und Sammelsysteme.
Wird das Angebot an wasserlosen Toiletten ausgebaut, so können ganze Gemeinden – egal ob ländlich oder urban, netzabhängig oder netzunabhängig – von zahlreichen sofortigen Vorteilen für die Umwelt profitieren: Einer deutlichen Wasserersparnis, der Vermeidung der Wasserverschmutzung und der Chance, menschliche Fäkalien in Energie oder Bio-Dünger für Agrarprodukte umzuwandeln.
KREISLAUF
Menschliche Ausscheidungen sind eine wertvolle Ressource, die auf verschiedene Arten genutzt werden kann. Sie enthalten düngende Nährstoffe wie Nitrogen, Phosphor und Kalium, die für die Nährstoffversorgung von Pflanzen von großer Bedeutung sind. Fäkalien in Dünger umzuwandeln hat für die Landwirtschaft in autarken Gemeinden somit zahlreiche Vorteile.
Indem die Fäkalien an der Quelle in Urin-separierenden Trockentoiletten (englisch: urin-diverting dry toilets, kurz UDDTs) gesammelt werden und vollständig auf die Verwendung von Wasser verzichtet wird, können wir sie direkt weiterverwenden.
Wasserlose Toiletten-Technologien und -Systeme greifen auf eine Reihe verschiedener Prozesse (wie Pyrolyse und Kompostieren) zurück, um sowohl Dünger als auch Bio-Briketts zur Verbrennung herzustellen. Auf diese Weise entstehen neue Ressourcen und Einnahmequellen und CO2 wird gebunden. Selbst der Markt für CO2-Zertifikate wächst stetig weiter und neue Standards werden entwickelt.
„Wir werden die Infektionskrankheiten in Entwicklungsländern erst dann besiegen, wenn wir den Kampf um sauberes Trinkwasser, Sanitäreinrichtungen und eine elementare Gesundheitsversorgung gewonnen haben.“
— Kofi Annan
DER EFFEKT:
STIFTUNGEN UND ORGANISATIONEN
DER NACHWEIS:
EINBLICKE, KONZEPTPAPIERE, STUDIEN UND MEHR